Von Efeu bewachsen sind die Mauern des
Kastells in Cividale del Friuli aus der ersten
Hälfte des 19. Jhs., in dem sich die LOCANDA AL
CASTELLO befindet.
An den Hängen eines Hügels gelegen, überragt
das Hotel, das aus einem alten Kloster entstanden ist,
die Altstadt von Cividale, an einem seiner exklusivsten
Orte.
Die in die einzigartige Landschaft mit wunderschönem
Panorama eingebundene Sommerresidenz wurde von den Jesuiten
errichtet.
Sie diente den Mönchen, die in Cividale philosophische
Studien und Forschungendurchführten, als Ort der
Erholung, Meditation und Sommerfrische.
An der Struktur des Gebäudes kann man heute noch
Bezüge zur heiligen Stadt erkennen. Monsignor
Costantini aus Cividale ließ sich auf
einer Pilgerfahrt von einem imposanten Palast in Bethlehem
inspirieren und verlieh dem Kastell, dem er den Namen
Villa Betlemme gab, seine jetziges Aussehen.
Aus den Aufzeichnungen einer Versammlung der Jesuitenmönche
vom 15. Oktober 1924 ist zu entnehmen, dass "man
sich nicht die Chance, die Villa Betlemme in Cividale
als Erbe von Mons. Costantini (...) mit Gewinn
zu verkaufen, entgehen lassen wolle." So war es und
der Besitz ging jahrzehntelang in die Hände verschiedener
Familien über.
Im Jahr 1960 wird das Gebäude, aufgrund seiner bedeutenden
Vergangenheit und der herrlichen Lage oberhalb von Cividale,
renoviert und als Locanda mit Küche adaptiert. Im
Laufe der Zeit findet die Gastlichkeit dieses Hauses ihre
Bestätigung.
Die Familie Balloch, jetziger Besitzer des Kastells, hat
die antike Locanda in ein charmantes Komforthotel mit
einem gemütlichen und bekannten Restaurant verwandelt.
Das Hotel trägt heute noch den Namen der antiken
LOCANDA AL CASTELLO. |
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